Blasmusik-Opening in Stierstadt

Wir dürfen die Tore des Geräthauses öffnen, für Euch Musik machen und laden zum „Blasmusik-Opening 2022“ ein.
Bei kühlen Getränken, Wurst vom Grill und anderen Leckereien könnt ihr mit uns den ersten großen öffentlichen Auftritt seit 2 Jahren feiern und genießen. Da wir trotz aller Corona-Erleichterungen die größte Sicherheit für Euch schaffen wollen, werden die Hallentore offen bleiben. Es gibt Sitzplätze in der Halle und überdachte Stehtische im Hof. 

Denkt daran: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!! 😊
Wir freuen uns auf Euch!

Der Eintritt ist frei.

Quelle: Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oberursel-Stierstadt

Feuerwehr Stierstadt

Die freiwillige Feuerwehr Stierstadt wurde am 1. März 1901 von 33 Einwohnern gegründet.
Die Gemeinde besaß damals nur eine alte Landwehrspritze, die von 24
Einsatzkräften durch Hebeldruck bedient werden musste. Heute stellen wir
mit 7 Fahrzeugen für die 5400 Stierstädter Einwohner und dem südlichen
Industriegebiet Oberursels den Grundschutz.
In Stierstadt steht eine von 2 Drehleitern Oberursels, welche im gesamten
Oberurseler Süden und in unserer Nachbarstadt Steinbach eingesetzt wird.
Außerdem sind wir mit unserem Schlauchcontainer und den
Hochwassercontainern für die Aufgaben der Wasserförderung und
Hochwasserschutzes im gesamten Hochtaunuskreis zuständig.
Komplettiert wird die Feuerwehr Stierstadt durch die Mini- und
Jugendfeuerwehr, dem Musikzug und unserem Pumpenmuseum. Kinder ab 6
Jahren sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen. Auch die
Musikabteilung hat eine eigene Nachwuchsabteilung.
Für alle Fans von Historik hat unser Pumpenmuseum viel zu bieten. Schauen
Sie gerne bei unserem alten Spritzenhaus in der Gartenstraße 5 vorbei.
Wir sorgen 24/7 ehrenamtlich für Ihre Sicherheit und laden jeden Bürger dazu
ein bei uns vorbeizuschauen. Jeder kann bei diesem tollen Hobby mitmachen!

50 Jahre aktiver Feuerwehrdienst bei der Versammlung geehrt

Nachdem die Versammlung letztes Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, konnte Wehrführer Sascha Aumüller am vergangenen Freitagabend um 19:30 Uhr die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Oberursel Stierstadt für die Geschäftsjahre 2020 sowie 2021 eröffnen. Diese fand in der Fahrzeughalle des Gerätehauses in der Gartenstraße statt. Auch bei der Feuerwehr mussten in den letzten beiden Jahre viele Veranstaltungen ausfallen und Lösungen gefunden werden, um weiterhin Übungsdienste unter speziellen Hygienekonzepten umzusetzen.

Zunächst berichtete Aumüller aus den verschiedenen Abteilungen: Die Minifeuerwehr freut sich über Zuwachs. 18 Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren erlernen spielerisch die Aufgaben der Feuerwehr. Der Jugendfeuerwehr gehören 16 Jugendliche an, die sich nun auch endlich wieder regelmäßig montags treffen können. Leider konnten aufgrund der Pandemie keine Brandschutzerziehungen stattfinden. Die Pumpenmuseum Mitglieder haben erneut alte Pumpen restauriert. Am 4.Juli letzten Jahres fand anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen der längste Festumzug Hessens statt. Rund 90 Oldtimer fuhren eine Strecke von etwa 90 Kilometer. Mit dem Löschgruppenfahrzeug, ein Mercedes Benz, Baujahr 1942 und dem Trabbi war das Pumpenmuseum mit von der Partie. Der Musikzug musste ebenfalls viele Übungsabende und Auftritte ausfallen lassen. Am ersten Wochenende des Shutdowns im März 2020 beteiligten sich mehrere Musiker an der Deutschlandweiten Aktion das Lied „Freude schöner Götterfunken“ abends vom eigenen Balkon aus zu spielen. Hierzu wurde ein kurzes Video gezeigt. Nun kam Aumüller zur Einsatzabteilung: Diese zählt 56 aktive Mitglieder; davon neun Tageseinsatzkräfte, die aufgrund ihres Arbeitsplatzes tagsüber bei Einsätzen mitausrücken. Je nach Pandemielage wurden Übungen in normaler Besetzung, in Kleingruppen oder auch online durchgeführt. Ein sehr gut erhaltender gebrauchter Schlauchlogistik-Container für das Wechseladerfahrzeug konnte letztes Jahr gekauft und in den Dienst genommen werden. Durchschnittlich etwa zweimal pro Woche rückt die Wehr Stierstadt zu Einsätzen aus. Besondere Einsätze im Jahr 2020 waren ein Gefahrstoffaustritt an einem LKW, diverse Wohnungsbrände, ein schwerer Verkehrsunfall im Zimmersmühlenweg und ein Bombenfund in Steinbach. Im Jahr 2021 unterstützte die Stierstädter Wehr bei größeren Gartenhüttenbränden in Bommersheim und Steinbach, sowie Keller- und Wohnungsbränden in Bommersheim, Weißkirchen und Steinbach. Bei einem Unwetter im August mussten 21 Einsatzstellen in Stierstadt abgearbeitet werden. Die Wehrführung lobt die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren und bedankt sich dafür. In allen sozialen Kanälen wird über die verschiedenen Aktivitäten der Feuerwehr ausführlich informiert. Vereinsvorsitzender Dennis Becker kann nicht viel über die letzten beiden Jahre berichten, da alle Veranstaltungen ausgefallen sind. Positiv blickt er in die Zukunft: am zweiten Juli Wochenende findet die Kerb statt, welche dieses Jahr von der Feuerwehr ausgetragen wird.

Andreas Frey wurde als Gerätewart sowie Daniela Frey als Beisitzerin im Ausschuss wiedergewählt. Florian Eisinger wurde als neuer Beisitzer ebenfalls einstimmig gewählt. Im Förderverein wurden folgende Posten gewählt: Daniela Frey wurde auch hier einstimmig als Kassiererin und Heidrun Baresch zur Schriftführerin wiedergewählt. Weiterhin wurden zwei Beisitzer und Klaus Peter Sulzbach zusammen mit Timo Steinbach zum Kassenprüfer gewählt.

Stadtrat Jens Uhlig richtete als Vertreter der Stadt seine Grußworte an die Versammlung. Ebenso verkündete Stadtbandinspektor Valentin Reuter diverse Neubeschaffungen und Weiterentwicklungen im digitalen Zeitalter.

Gerold Krämer wurde für seine jahrzehntelange Unterstützung in die Ehren- und Altersabteilung aufgenommen. Peter Dietz muss nun nach 50 Jahren endgültig den aktiven Feuerwehrdienst beenden. Vor 2 Jahren nahm er an einem in Hessen stattfindenden Pilotprojekt teil, um auch nach dem 65. Lebensjahr weiterhin am Einsatz teilzunehmen. Nun endet auch diese Zeit. Melanie Braun, derzeitige stellvertretende Wehrführerin und Tochter von ihm, hielt eine Rede über diese lange Zeit und wusste auch von diversen Anekdoten zu berichten. Nach unzähligen Einsätzen und vielen Aufgabengebieten bis hin zum Amt des Wehrführers wurde auch er in die Ehren- und Altersabteilung aufgenommen.

Matthis Ulm-Mechler wurde zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt. Aufgrund erfolgreich besuchten Lehrgängen und Zugehörigkeiten wurden Silvia Lehmann, Marco Wehrheim zum Feuerwehrmann; Robert Knecht, Fabian Kind zum Oberfeuerwehrmann und Benedikt Sulzbach zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Daniel Eisinger und Patrick Blasner sind nun Oberlöschmeister. Die Anerkennungsprämie des Landes Hessen erhielten Daniel Eisinger für 10 Jahre, Melanie Braun für 20 Jahre und Jürgen Aumüller für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Peter Dietz erhielt die Anerkennungsprämie der Stadt für 50 Jahre.     

Feuerwehrkonferenz fördert Aus­tausch zwischen Politik und Feuer­wehr

Anfang April kamen Vertreter aller politischen Fraktionen im Rahmen der Feuerwehrkonferenz der Feuerwehr Oberursel-Mitte zusammen. Auch der hauptamtliche Magistrat war mit Bürgermeisterin Antje Runge, Erstem Stadtrat und Feuerwehr­dezernent Christof Fink und – als einer der ersten Termine im neuen Amt – auch Stadtkämmerer Jens Uhlig komplett vertreten. Die Feuerwehrkonferenz findet in diesem Format schon seit 2008 statt und bietet die Möglichkeit, sich in vertrauter Umgebung intensiver über die Belange der Feuerwehr auszu­tauschen und Verständnis fürdie verschiedenen Notwendigkeiten und Abhängigkeiten zu vermitteln.

Die Veranstaltung unter der Leitung vonStadtbrand­inspektor Valentin Reuter und stv.Stadtbrand­inspektor Andreas Ruhs unterBeteiligung aller Wehrführungen derStadtteilwehren, informierte die Teilnehmerüber allgemeine Themen der Feuerwehr, aberauch aktuelle Entwicklungen und die kurz-und mittel­fristigen Neuerungen.

Anhand eines Rückblick auf das dramatische Brand­ereignis in der Lange Straße im März 2022 konnten gut die Schwierigkeiten und der Koordinierungs­aufwand für die Einsatzkräfte inder Anfangsphase bei größeren Einsätzen in engen Straßenverhält­nissen dargestellt werden. Außerdem wurde auf den besonderenAusbildungsbedarf für die Einsatzkräfte eingegangen, die bei solch gefährlichen Beding­ungen die Innenbrandbekämpfung durchführen müs­sen. „Der Wunsch, diese Einsatzlagen zukünftig in Form der Heißbrandausbildung im Gefahrenabwehr­zentrum üben zu können, wurde bei der Entwurfs­planung des Neubaus bis jetzt berücksichtigt“, erläutert Andreas Ruhs.

Wehrführer der Wehe Bommersheim, Alexander Wehrheim beschrieb die Situation an der Einsatzstelle in Bommersheim

Das geplante Neubauprojekt mit dem Kurztitel GAZ, war der zweite Tagesordnungspunkt der Konferenz und wurde auch am längsten behandelt. Der Wehrführer der Kernstadtwehr Oberursel-Mitte, Uli Both, erläuterte die drei wichtigsten Aufgaben des Neubaus, welcher als neuer Standort seiner Wehr fungieren wird,den zentralen Ausbildungsstandort aller Feuerwehren von Oberursel darstellt, als auch die Außenstelle der Stadtverwaltung mit den Werkstätten und Büros der Stabstelle Brand- und Zivilschutz beherbergen wird.

Uli Both, Wehrführer der Wehr Oberursel-Mitte, geht auf den aktuellen Planungsstand des GAZ ein.

Stadtbrandinspektor Reuter, welchem als hauptamt­lichen Leiter der Feuerwehr auch dieStabstelle Brand- und Zivilschutz unterstellt ist,erläuterte die Aufgaben der Gemeinde im Zivil und Katastrophen­schutz. Dieser Fachbereich soll in Zukunft mit noch höherem Augenmerk bearbeitet werden. „Wie im Bedarfs- und Entwicklungsplan beschrieben, ist es das Ziel, mehr hauptamtliches Personal einzustellen, um tagsüber die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen, aber im Innendienst auch Fokus auf diese Themen zu legen“, erklärt Reuter.

Stadtbrandinspektor Valentin Reuter erläutert den Unterschied zwischen Katastrophenschutz und Zivilschutz

Reuter führte im nächsten Tagesordnungspunkt die aktuellen Schwerpunktthemen der Feuerwehr an, hier ging er auf laufende Fahrzeugbeschaffungen, die Baumaßnahmen an den Feuerwehrhäusern Weißkirchen und Stierstadt, den Ausbau der Stellen, aber auch die Interkommunale Zusammenarbeit ein. Bestehende Unterstützungsleistungen für die Feuer­wehren Steinbach und Schmitten sollen zukunfts­fähig ausgebaut werden.

Notwendige Unterstützung und Anerkennung für die Ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurden unter Mode­ration des Sprechers der ehrenamtlichen Ange­hörigen der Feuerwehr Frank Baresch andiskutiert. Die Beteiligten wurde gebeten, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und Ideen zu entwickeln, um den Einsatzkräften für Ihr freiwilliges Engagement etwas zurück zu geben.

Bürgermeisterin Runge resümiert die Veranstaltung: „Die Feuerwehrkonferenz ist einFormat für einen gelungenen Austausch zwischen ehrenamtlicher Feuerwehr, ehrenamtlicher Politik und der Verwal­tung. Zu der Arbeit der Feuerwehr und dem Sach­stand des Gefahrenabwehrzentrums miteinander ins Gespräch zu kommen, ist enorm wichtig, um die Bedarfe zu verstehen und in die Beratungen einflie­ßen zu lassen.“ Auch Feuerwehrdezernent Fink ist zufrieden mit dem Ergebnis der Veranstaltung: „Der Brandschutz in Oberursel ist gut aufgestellt und wir arbeiten gemeinsam daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.“

Christof Fink

Feuerwehrdezernent

Brennender LKW an Hauswand

Kurz nach acht Uhr am Freitagmorgen wurden die Feuerwehren Stierstadt, Weißkirchen und die hauptamtlichen Kräfte der Stadt Oberursel, in den unteren Teil der Taunusstrasse alarmiert. Eine von Weitem sichtbare Rauchentwicklung wies den anrückenden Kräften bereits den Weg. Der Motorraum sowie die Fahrerkabine eines Klein-LKWs brannten in voller Ausdehnung und drohten auf ein Wohnhaus überzugreifen. Weitere Feuerwehrkräfte aus Mitte und Oberstedten, sowie ein Rettungswagen wurden zur Unterstützung nachgefordert.

Mittels einem Schnellangriffsrohr und einem C-Rohr konnten die Flammen von vier mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrkräften rasch gelöscht werden. Ein Übergreifen auf das Haus konnte verhindert werden. Mit Hilfe der Drehleiter wurde das Dach kontrolliert. Trotz des schnellen Löschangriffs wurden das Gebäude und das Gartentor beschädigt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Drei Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht, verletzt wurde niemand. Insgesamt waren etwa 35 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Die Taunusstrasse musste während des knapp zweistündigen Einsatzes in diesem Bereich komplett gesperrt werden.