Zwei schwere Motorradunfälle auf der L3004 fordern Feuerwehr Oberursel

Gleich zweimal innerhalb eines Tages wurde die Feuerwehr Oberursel gestern zu schweren Verkehrsunfällen mit Motorrädern auf die L3004 zwischen Oberursel-Hohemark und der Großen Kurve alarmiert. In beiden Fällen standen für die Feuerwehr insbesondere die Absicherung der Einsatzstelle, die Unterstützung des Rettungsdienstes, das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe sowie die Sicherstellung des Brandschutzes im Vordergrund.

Beim ersten Einsatz war ein Motorrad mit einem Kleinbus kollidiert.

Der erste Einsatz wurde um 8:04 Uhr gemeldet. Auf der L3004 war es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr lagen der Motorradfahrer und seine Sozia bewusstlos im Straßengraben, wurden aber bereits vom Rettungsdienst betreut. Die Kräfte der Feuerwehr Oberursel sicherten die Einsatzstelle ab, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der schwer verletzten Personen und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab.

Das Motorrad wurden mit Fahrer und Sozia in den Graben geschleudert.

Da zwei Rettungshubschrauber eingesetzt wurden, unterstützte die Feuerwehr außerdem beim Transport der Hubschrauberbesatzungen von den Landeplätzen zur Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf wurden die beiden Patienten an den Rettungsdienst übergeben und in Kliniken transportiert. Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen blieb die Strecke zunächst für die polizeiliche Unfallaufnahme gesperrt.

Die Einsatzstelle war im Bereich eines Parkplatzes.

Am Nachmittag, nachdem die L3004 wieder freigegeben war, ereignete sich auf der selben Straße aber in einem anderen Streckenabschnitt, ein weiterer schwerer Motorradunfall. Um 16:02 Uhr wurde die Feuerwehr Oberursel erneut alarmiert. Auch bei diesem Einsatz sicherten die Kräfte die Unfallstelle ab, unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab.

Auch beim zweiten Einsatz kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Feuerwehr übernahm erneut den Transport der Hubschrauberbesatzung vom Landeplatz zur Einsatzstelle. Der Patient wurde anschließend bodengebunden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die zweite Einsatzstelle lag deutlich weiter oben auf der Strecke in Richtung Sandplacken.

Bei beiden Einsätzen waren Kräfte der Feuerwehr Oberursel-Mitte im Einsatz. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug kamen unter anderem Führungsfahrzeuge und der Rüstwagen zum Einsatz.

Die Feuerwehr Oberursel weist darauf hin, dass Angaben zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache grundsätzlich Aufgabe der Polizei sind. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Feuerwehr Oberursel unterstützt bei Gebäudebrand in Steinbach

Oberursel/Steinbach, 28. Juni 2026
Am Sonntagmorgen gegen 09:30 Uhr wurde die Feuerwehr Oberursel zu einem Wohnhausbrand nach Steinbach alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort bestätigte sich die Lage: Aus dem Gebäude schlugen Flammen, zunächst wurde zudem eine Person im Gebäude vermisst.

Die Einsatzmaßnahmen an der Einsatzstelle wurden durch die Feuerwehr Steinbach geleitet. Die Feuerwehr Oberursel unterstützte auf Grundlage der bestehenden Verwaltungsvereinbarung, nach der Drehleitereinsätze in Steinbach durch die Feuerwehr Oberursel abgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang arbeiten die Feuerwehren beider Kommunen im Einsatz- und Übungsdienst seit Jahren eng zusammen und sind dadurch besonders gut aufeinander eingespielt.

Aus dem Korb der Drehleiter wurde das Feuer im Dachstuhl des Reihenhauses gezielt bekämpft.

Eine zentrale Aufgabe übernahm die Drehleiter der Feuerwehr Oberursel-Stierstadt. Um von außen wirksame Löschmaßnahmen einleiten zu können, musste das Fahrzeug in einen rückwärtigen Bereich der Einsatzstelle manövriert werden. Aufgrund der besonderen Bebauungssituation war die Zufahrt nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Hierbei bewährte sich die Hinterachszusatzlenkung der in diesem Jahr in Dienst gestellten Oberurseler Drehleitern in besonderer Weise. Durch die erhöhte Wendigkeit konnte die Drehleiter so in Stellung gebracht werden, dass eine Brandbekämpfung von außen möglich wurde.

Die beengte Zuwegung war für den Drehleitermaschinisten knifflig einzufahren.

„Bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, welchen Wert diese besondere Fahrzeugausstattung im Einsatzfall hat. Die Hinterachszusatzlenkung war ein entscheidender Vorteil, um die Drehleiter überhaupt wirksam in Stellung bringen zu können“, erklärt Stadtbrandinspektor Valentin Reuter.

Die Spezialausführung der Oberurseler Drehleitern war 2024 explizit durch das Stadtparlament Oberursel beauftragt worden. Der Einsatz in Steinbach zeigte nun eindrucksvoll, dass diese Entscheidung einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehr und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leistet.

Die Drehleiter der Wehr Stierstadt konnte aufgrund ihrer einlenkbaren Hinterachse auf engstem Raum in Stellung gebracht werden. (Auf dem Bild ist der schräg gestellte Reifen der Hinterachse gut zu erkennen – das Fahrzeug war Rückwärts bis zu dieser Position gefahren.)

Neben der Drehleiter unterstützte die Feuerwehr Oberursel den Einsatz mit weiteren Kräften. Aufgrund der hohen Außentemperaturen von rund 37 Grad und der körperlich sehr belastenden Arbeiten wurden frühzeitig zusätzliche Einsatzkräfte aus Oberursel-Weißkirchen nachgefordert. Die Oberurseler Kräfte stellten unter anderem Atemschutzgeräteträger bereit, unterstützten die Einsatzleitung und übernahmen Aufgaben in der Abschnittsleitung.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Moritz Thieme-Knaus koordinierte die Oberurseler Kräfte vor Ort in enger Abstimmung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr Steinbach. Die Zusammenarbeit verlief dabei eingespielt und reibungslos.

Die Kräfte der Feuerwehren nutzen Pavillons um sich vor der Sonne zu schützen.

Im weiteren Einsatzverlauf gestaltete sich die Brandbekämpfung aufwendig und kräftezehrend. Immer wieder flammten Glutnester im Ober- und Dachgeschoss auf. Um an die Brandstellen zu gelangen, musste die Dachhaut geöffnet werden. Die Drehleiter der Feuerwehr Oberursel blieb bis zum Einsatzende in Stellung und unterstützte die Maßnahmen von außen.

Die Feuerwehr Oberursel bedankt sich bei der Feuerwehr Steinbach für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen Kräften und Unterstützenden vor Ort.

Die Brandbekämpfungsmaßnahmen zogen sich bis in die frühen Abendstunden.

Eine Verletzte Person bei Brand in Kleingartenanlage in Oberursel-Weißkirchen

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Oberursel zu einem Brand in einer Kleingartenanlage an der Urselbachstraße in Oberursel-Weißkirchen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine weithin sichtbare Rauchentwicklung erkennbar. Eine Gartenhütte stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand.

Nach ersten Erkenntnissen war zunächst abgelagertes Material in Brand geraten. Das Feuer griff anschließend auf das Dach der Gartenhütte über.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte aus den Stadtteilfeuerwehren Weißkirchen und Stierstadt konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Das Feuer wurde zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig abgelöscht. Eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage musste im Zuge der Löscharbeiten demontiert werden.

Eine vor Ort befindliche Person erlitt Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert.

Auch ein angrenzender Taubenschlag war durch das Feuer gefährdet. Durch die Lösch- und Schutzmaßnahmen der Feuerwehr konnte jedoch verhindert werden, dass die Flammen auf diesen Bereich übergriffen. Die dort untergebrachten Tauben blieben unverletzt und konnten in ihrer Unterkunft verbleiben.

Im Einsatz waren insgesamt 33 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oberursel-Weißkirchen und Oberursel-Stierstadt. Nach Abschluss der Lösch- und Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Feuerwehr Oberursel zieht positive Bilanz nach Brandsicherheitsdienst beim Brunnenfest

Die Feuerwehr Oberursel zieht eine positive Bilanz nach ihrem mehrtägigen Brandsicherheitsdienst beim diesjährigen Brunnenfest. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2026 war das Feuerwehrhaus Mitte an allen Festtagen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr besetzt. Der Dienst begann bereits am Freitag um 14 Uhr mit der Einrichtung der Festwache.

Eine Besonderheit ergab sich in diesem Jahr durch das noch nicht abgenommene Brückenbauwerk in der Portstraße. Aus diesem Grund wurde eine zusätzliche, einmalige Festwache auf der Bleiche eingerichtet, um auch in diesem Bereich eine schnelle Erreichbarkeit und Absicherung gewährleisten zu können.

Bezug der Wache auf dem Festplatz durch die 1. Dienstschicht.

Wie in den vergangenen Jahren wurde der Brandsicherheitsdienst durch Einsatzkräfte aus allen Oberurseler Stadtteilfeuerwehren getragen. Insgesamt waren 9 Schichten zu besetzen, in denen 25 Funktionen durch die ehrenamtlichen Kräfte wahrgenommen wurden.

Während des Brunnenfestes mussten mehrere kleinere Einsätze abgearbeitet werden. Zudem liefen im Stadtgebiet Brandmeldeanlagen auf, die durch die Einsatzkräfte kontrolliert wurden. Ein besonderer Einsatz ereignete sich bereits am Freitag in der Nachbarkommune Steinbach. Bei einem dortigen Feuer konnte die Wachmannschaft aus Oberursel die Feuerwehr Steinbach unterstützen. Um die Einsatzbereitschaft für das Brunnenfest weiterhin sicherzustellen, wurden parallel weitere außerdienstliche Kräfte zur Nachbesetzung der Wache alarmiert.

Auch der jährliche Arbeitsdienst und Geräteprüfungstag konnte am Samstag wieder durchgeführt werden. Hierzu wurden die auf der Wache Mitte stationierten Fahrzeuge vorgestellt und wichtige Beladungsgegenstände der jährlichen Überprüfung unterzogen. Neben der Sicherstellung des Brandsicherheitsdienstes konnten somit zugleich wichtige Aufgaben im Bereich der Gerätewartung und Einsatzbereitschaft erledigt werden.

Leiterprüfung durch die Gerätewarte

Eine besondere Herausforderung stellte erneut das Sicherheitskonzept für das Brunnenfest dar. Mehrere Terrorsperren schützten das Festgebiet und die Innenstadt. Die Abstimmung der Einsatzkräfte erfolgte gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei über die gemeinsame Einsatzzentrale in der Marxstraße. Diese bewährte Zusammenarbeit trug auch in diesem Jahr wesentlich zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher bei.

Am Freitagabend war zudem eine leicht gewittrige Wetterlage zu beobachten. Diese führte erst kurz vor Ende des Festbetriebs zu mehreren Regenschauern über Oberursel. Insgesamt blieb das Brunnenfest aus Sicht der Feuerwehr jedoch ruhig. Bei angenehmen Temperaturen und guter Besucherresonanz waren nur wenige Einsätze ohne Einfluss auf das Fest zu verzeichnen.

Blick vom Dach des Fahrzeuges der Brunnenfestwache auf die gut besuchte Bleiche.

Auch der traditionelle Besuch der Brunnenkönigin durfte in diesem Jahr nicht fehlen. Sie stattete den Einsatzkräften einen Besuch ab und informierte sich über den Brandsicherheitsdienst sowie die Arbeit der Feuerwehr während des Brunnenfestes.

Die Feuerwehr Oberursel freut sich über vier gelungene Tage Brunnenfest und zieht eine durchweg positive Bilanz. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus allen Stadtteilfeuerwehren leisteten erneut einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Festes und sorgten gemeinsam mit DRK, Polizei und weiteren Beteiligten für einen reibungslosen Ablauf.

Das Team der Feuerwehr beim Brunnenfestlauf.

Feuer in Dachgeschoss beschäftigt Oberurseler Feuerwehr

Am gestrigen Freitag wurde die Feuerwehr Oberursel zu einem ausgedehnten Brandereignis in den Zimmersmühlenweg in Oberursel-Stierstadt alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Anbauterrasse im 2. Obergeschoss in Flammen. Die angrenzenden Wohnbereiche waren ebenfalls betroffen, sowie ein Spitzboden, der zunächst nicht zugänglich war. Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte wurden weitere Einheiten – unter anderem eine zweite Drehleiter – nachgefordert.

Die Bewohner des betroffenen Objekts – zwei Erwachsene und zwei Kinder –blieben glücklicherweise weitgehend unverletzt, die Betreuung erfolgte durch den Rettungsdienst, unterstützt durch ein Kriseninterventionsteam.

Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz im Innenangriff vor, während die Drehleitern zur Brandbekämpfung und Kontrolle des Dachbereichs eingesetzt wurden.

Das offene Feuer konnte rasch abgelöscht werden, im weiteren Verlauf wurden Teile der Dachhaut geöffnet, um versteckte Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen. Die betroffenen Bewohner konnten noch einige Habseligkeiten retten und kamen vorrübergehend bei Bekannten unter. Teile des Gebäudes bleiben vorerst unbewohnbar. 

Im Einsatz waren insgesamt 74 Einsatzkräfte aller Oberurseler Feuerwehren, sowie Kräfte der der Feuerwehr Kronberg. Durch das hinzugerufene THW wurde nach Abschluss der Löschmaßnahmen die Dachhaut provisorisch gegen Witterungseinflüsse gesichert. 

Für die Einsatzkräfte wurde eine Hygienestation eingerichtet, die Verpflegung wurde durch einen örtlichen Supermarkt sichergestellt. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, die Ursachenermittlung dauert derzeit an. 

PKW kollidiert mit U-Bahn – zwei Verletzte, 125 Fahrgäste betreut

Am frühen Morgen des 3. März 2026 kam es um 07:26 Uhr im Kreuzungsbereich der Frankfurter Landstraße / Ecke Am Weißkirchener Berg zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer U-Bahn (Triebzug mit zwei Wagen). Durch die Kollision wurde der PKW stark beschädigt, schleuderte quer über die Fahrbahn, riss einen Ampelmast um und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich die beiden Insassen bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurden von Ersthelfern betreut.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 125 Personen in der U-Bahn. Alle Fahrgäste wurden rettungsdienstlich gesichtet, als unverletzt eingestuft und bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme durch Feuerwehrkräfte betreut. Sie konnten im Zug verbleiben und ihre Fahrt anschließend fortsetzen. Die Feuerwehr sicherte das Unfallfahrzeug, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und unterstützte den Rettungsdienst, der die verletzten PKW-Insassen in umliegende Krankenhäuser transportierte. Nach Abfahrt des Zuges wurde der Kreuzungs- und Schienenbereich von Trümmerteilen befreit. Während des Einsatzes waren die betroffenen Straßen sowie der Schienenbereich vollständig gesperrt.

Neben dem Rettungsdienst, der Polizei sowie dem Notfallmanager der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main waren die Feuerwehren Oberursel Weißkirchen, Bommersheim und Mitte sowie die Berufsfeuerwehr Frankfurt mit insgesamt über 60 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Brennende Gartenhütte am Samstagmorgen


In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde die Feuerwehr Oberursel-Mitte zu einer deutlich sichtbaren schwarzen Rauchsäule ins Feld oberhalb der Drei Hasen alarmiert.

Durch die ersteintreffenden Kräfte wurde schnell eine brennende Gartenhütte als Ursache festgestellt. Es wurde umgehend ein Löschangriff aufgebaut und mit der Brandbekämpfung begonnen.

Aufgrund der hohen Brandintensität und der exponierten Lage wurden weitere Kräfte aus Oberstedten und Bommersheim nachalarmiert.

Durch einen intensiven Löschangriff – unter anderem durch die Dachluken des Bommersheimer für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung optimierten Tanklöschfahrzeuges – konnten die Flammen schließlich eingedämmt werden.

Die Wasserversorgung wurde zunächst durch das Oberstedter Großtanklöschfahrzeug sichergestellt, während Kräfte aus Bommersheim die Wasserversorgung zu einem Hydranten aufbauten. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch viel Unrat, welcher ein Erreichen der Glutnester in der Gartenhütte fast unmöglich machte.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch über mehrere Stunden hin, gegen 08:30 Uhr konnte durch die Feuerwehr „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Einsatz waren ca. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie von Rettungsdienst und der Polizei.

Einsatzreicher Sonntag

Zu insgesamt drei Einsätzen musste die Feuerwehr Weißkirchen am gestrigen Sonntag, 1. Juni, kurz hintereinander ausrücken:

Zuerst wurden die Kräfte um kurz nach 7 Uhr zu einer brennenden Mülltonne an den Weißkirchener S-Bahnhof gerufen. Beim Eintreffen stand die Großmültonne bereits im Vollbrand, konnte aber zügig abgelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf das Bahnhofsgebäude verhindert werden.

Während der Aufräumarbeiten zu diesem Einsatz wurde eine massive Rauchentwicklung aus dem nahegelegenen Steinbacher Industriegebiet jenseits der Bahngleise wahrgenommen.

Bei einer Erkundung stellte sich heraus, dass auf dem Parkplatz eines Unternehmens zwei Imbisswagen sowie ein PKW brennen und das Feuer auf einen weiteren PKW überzugreifen droht. Unmittelbar wurde die Brandbekämpfung eingeleitet sowie die zuständige Freiwillige Feuerwehr Steinbach/Ts. alarmiert. Gemeinsam gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Kaum auf der Wache angekommen, wurde die Feuerwehr Weißkirchen noch in die Kurmainzer Straße alarmiert. Hier drohte der Mast eines Werbeträgers auf die Fahrbahn zu stürzen. Der Mast wurde umgelegt und auf dem betroffenen Grundstück abgelegt.

Drei Einsätze in solch einer kurzen Zeit sind für eine Freiwillige Feuerwehr nicht alltäglich und zeigt, wie wichtig es ist, über gut ausgebildete, ehrenamtliche Einsatzkräfte zu verfügen.

Danke an alle, die immer wieder ihre Freizeit opfern, um für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen – auch sonntags!

Erster Waldbrand der Saison: Feuerwehr Oberursel im Einsatz

Oberursel, 28. April 2025 – Am heutigen Montag wurde die Feuerwehr Oberursel gegen 13:28 Uhr zu einem Bodenfeuer im Bereich Sandplacken alarmiert. Zwischen Teufelsquartier und Fuchstanz brannte auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern der Waldboden. Aufgrund der aktuellen Trockenheit und der damit verbundenen hohen Ausbreitungsgefahr griff die angepasste Alarmierungskette: Neben der Wehr Mitte wurden auch die Feuerwehren aus Oberstedten, Stierstadt und Bommersheim alarmiert.

Erstmals im Einsatz war auch das neue Waldbrandtanklöschfahrzeug, das seine Geländetauglichkeit in dem unwegsamen Gelände eindrucksvoll unter Beweis stellte. Das Feuer konnte mit vier D-Rohren und einem Löschrucksack schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach etwa einer Stunde waren die Maßnahmen abgeschlossen.

Noch während der Rückfahrt der Einsatzkräfte meldete die Leitstelle einen weiteren Waldbrand auf Königsteiner Gemarkung. Auch hier unterstützten die Oberurseler Feuerwehrleute. Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern konnte das Feuer gemeinsam mit den Königsteiner Kameraden zügig eingedämmt werden. Dabei kamen zwei C-Rohre sowie zwei weitere D-Rohre zum Einsatz.

Die heutigen Einsätze zeigen deutlich, wie wichtig die in den vergangenen Jahren angeschaffte Spezialausrüstung für Waldbrände ist. Besonders das Tanklöschfahrzeug Waldbrand sowie der Abrollbehälter Löschwasser mit seiner umfangreichen Waldbeladung bewährten sich im praktischen Einsatz.

Angesichts der anhaltenden Trockenheit bittet die Feuerwehr Oberursel weiterhin um besondere Vorsicht im Wald: Offenes Feuer und Rauchen sind strikt zu unterlassen, um Brände zu vermeiden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B455 bei Oberursel: Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz

Am Donnerstagabend, den 06.02.2025, ereignete sich gegen 20:44 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der B455 zwischen der Abfahrt Hohemark und der Kreuzung B455/Königsteiner Straße bei Oberursel. Die zuständige Feuerwehr Oberursel-Mitte rückte zu dem Einsatz aus, der sich über eine Strecke von etwa 600 Metern erstreckte und zwei Unfallschwerpunkte mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen umfasste.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war an der Einsatzstelle.

Noch während der Anfahrt wurde die Feuerwehr darüber informiert, dass zwei Fahrzeuge, die miteinander kollidiert waren, Feuer gefangen hatten. Die Insassen konnten sich glücklicherweise selbstständig aus den Fahrzeugen befreien und wurden vom bereits vorort befindlichen Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr fuhr diesen Einsatzabschnitt zuerst an und löschte umgehend die brennenden Fahrzeuge und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Im Verlauf des Einsatzes wurde deutlich, dass es noch einen zweiten Unfallbereich gab, bei dem drei PKW beteiligt waren. Auch hier konnten sich alle Fahrzeuginsassen eigenständig in Sicherheit bringen.

Mit einem C-Strahlrohr wurde der PKW-Brand gelöscht. Der eingesetzte Trupp legte Atemschutz an.

Wie sich im Nachgang herausstellte, war es zunächst zu einem Auffahrunfall im Einsatzabschnitt 2 gekommen. Erst danach ereignete sich der weitere Unfall im Einsatzabschnitt 1, bei dem die beteiligten Fahrzeuge zu brennen begannen. In beiden Einsatzabschnitten wurden auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und wo notwendig die Batterien der Fahrzeuge vorsorglich abgeklemmt, um weitere Gefahren zu vermeiden.

Es gab zwei Einsatzschwerpunkte mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen.

Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr großflächig ausgeleuchtet, um die Arbeit des Rettungsdienstes zu erleichtern. Aufgrund der im Einsatzverlauf immer weiter steigenden Anzahl an Verletzten, löste die Leitstelle des Hochtaunuskreises das rettungsdienstliche Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ (MANV 10) aus, woraufhin insgesamt sechs Rettungswagen und zwei Notärzte zur Unfallstelle eilten. Der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes (OLRD) koordinierte die Verteilung der Patienten. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt, davon vier leicht und drei mittelschwer. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Der OLRD verteilte die Patienten auf die Rettungsmittel und unterstützte die Einsatzleitung der Feuerwehr somit.

Die Einsatzleitung lag in den Händen von Uli Both, dem Wehrführer der Feuerwehr Oberursel Mitte. Unterstützung erhielt er durch den diensthabenden Brandschutzaufsichtsdienst des Hochtaunuskreises, Stadtbrandinspektor Valentin Reuter verschaffte sich ebenfalls ein Bild der Einsatzlage. Auch das Presse- und Medienteam des KFV Hochtaunus und eine Führungsunterstützungskomponente des DRK Hochtaunus waren vor Ort.

Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und leuchtete die Einsatzstelle aus.

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr war gegen 23:00 Uhr beendet. Die B455 war für mehrere Stunden vollgesperrt. Auch die Polizei war mit mehreren Streifen im Einsatz. Die genaue Unfallursache und der entstandene Sachschaden sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.