Zwei schwere Motorradunfälle auf der L3004 fordern Feuerwehr Oberursel

Gleich zweimal innerhalb eines Tages wurde die Feuerwehr Oberursel gestern zu schweren Verkehrsunfällen mit Motorrädern auf die L3004 zwischen Oberursel-Hohemark und der Großen Kurve alarmiert. In beiden Fällen standen für die Feuerwehr insbesondere die Absicherung der Einsatzstelle, die Unterstützung des Rettungsdienstes, das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe sowie die Sicherstellung des Brandschutzes im Vordergrund.

Beim ersten Einsatz war ein Motorrad mit einem Kleinbus kollidiert.

Der erste Einsatz wurde um 8:04 Uhr gemeldet. Auf der L3004 war es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr lagen der Motorradfahrer und seine Sozia bewusstlos im Straßengraben, wurden aber bereits vom Rettungsdienst betreut. Die Kräfte der Feuerwehr Oberursel sicherten die Einsatzstelle ab, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der schwer verletzten Personen und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab.

Das Motorrad wurden mit Fahrer und Sozia in den Graben geschleudert.

Da zwei Rettungshubschrauber eingesetzt wurden, unterstützte die Feuerwehr außerdem beim Transport der Hubschrauberbesatzungen von den Landeplätzen zur Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf wurden die beiden Patienten an den Rettungsdienst übergeben und in Kliniken transportiert. Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen blieb die Strecke zunächst für die polizeiliche Unfallaufnahme gesperrt.

Die Einsatzstelle war im Bereich eines Parkplatzes.

Am Nachmittag, nachdem die L3004 wieder freigegeben war, ereignete sich auf der selben Straße aber in einem anderen Streckenabschnitt, ein weiterer schwerer Motorradunfall. Um 16:02 Uhr wurde die Feuerwehr Oberursel erneut alarmiert. Auch bei diesem Einsatz sicherten die Kräfte die Unfallstelle ab, unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab.

Auch beim zweiten Einsatz kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Feuerwehr übernahm erneut den Transport der Hubschrauberbesatzung vom Landeplatz zur Einsatzstelle. Der Patient wurde anschließend bodengebunden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die zweite Einsatzstelle lag deutlich weiter oben auf der Strecke in Richtung Sandplacken.

Bei beiden Einsätzen waren Kräfte der Feuerwehr Oberursel-Mitte im Einsatz. Neben dem Hilfeleistungslöschfahrzeug kamen unter anderem Führungsfahrzeuge und der Rüstwagen zum Einsatz.

Die Feuerwehr Oberursel weist darauf hin, dass Angaben zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache grundsätzlich Aufgabe der Polizei sind. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen.