Die Feuerwehr Oberursel zieht eine positive Bilanz nach ihrem mehrtägigen Brandsicherheitsdienst beim diesjährigen Brunnenfest. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2026 war das Feuerwehrhaus Mitte an allen Festtagen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr besetzt. Der Dienst begann bereits am Freitag um 14 Uhr mit der Einrichtung der Festwache.
Eine Besonderheit ergab sich in diesem Jahr durch das noch nicht abgenommene Brückenbauwerk in der Portstraße. Aus diesem Grund wurde eine zusätzliche, einmalige Festwache auf der Bleiche eingerichtet, um auch in diesem Bereich eine schnelle Erreichbarkeit und Absicherung gewährleisten zu können.
Wie in den vergangenen Jahren wurde der Brandsicherheitsdienst durch Einsatzkräfte aus allen Oberurseler Stadtteilfeuerwehren getragen. Insgesamt waren 9 Schichten zu besetzen, in denen 25 Funktionen durch die ehrenamtlichen Kräfte wahrgenommen wurden.
Während des Brunnenfestes mussten mehrere kleinere Einsätze abgearbeitet werden. Zudem liefen im Stadtgebiet Brandmeldeanlagen auf, die durch die Einsatzkräfte kontrolliert wurden. Ein besonderer Einsatz ereignete sich bereits am Freitag in der Nachbarkommune Steinbach. Bei einem dortigen Feuer konnte die Wachmannschaft aus Oberursel die Feuerwehr Steinbach unterstützen. Um die Einsatzbereitschaft für das Brunnenfest weiterhin sicherzustellen, wurden parallel weitere außerdienstliche Kräfte zur Nachbesetzung der Wache alarmiert.
Auch der jährliche Arbeitsdienst und Geräteprüfungstag konnte am Samstag wieder durchgeführt werden. Hierzu wurden die auf der Wache Mitte stationierten Fahrzeuge vorgestellt und wichtige Beladungsgegenstände der jährlichen Überprüfung unterzogen. Neben der Sicherstellung des Brandsicherheitsdienstes konnten somit zugleich wichtige Aufgaben im Bereich der Gerätewartung und Einsatzbereitschaft erledigt werden.
Eine besondere Herausforderung stellte erneut das Sicherheitskonzept für das Brunnenfest dar. Mehrere Terrorsperren schützten das Festgebiet und die Innenstadt. Die Abstimmung der Einsatzkräfte erfolgte gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei über die gemeinsame Einsatzzentrale in der Marxstraße. Diese bewährte Zusammenarbeit trug auch in diesem Jahr wesentlich zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher bei.
Am Freitagabend war zudem eine leicht gewittrige Wetterlage zu beobachten. Diese führte erst kurz vor Ende des Festbetriebs zu mehreren Regenschauern über Oberursel. Insgesamt blieb das Brunnenfest aus Sicht der Feuerwehr jedoch ruhig. Bei angenehmen Temperaturen und guter Besucherresonanz waren nur wenige Einsätze ohne Einfluss auf das Fest zu verzeichnen.
Auch der traditionelle Besuch der Brunnenkönigin durfte in diesem Jahr nicht fehlen. Sie stattete den Einsatzkräften einen Besuch ab und informierte sich über den Brandsicherheitsdienst sowie die Arbeit der Feuerwehr während des Brunnenfestes.
Die Feuerwehr Oberursel freut sich über vier gelungene Tage Brunnenfest und zieht eine durchweg positive Bilanz. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus allen Stadtteilfeuerwehren leisteten erneut einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Festes und sorgten gemeinsam mit DRK, Polizei und weiteren Beteiligten für einen reibungslosen Ablauf.





