Feuer droht auf Tankstelle überzugreifen – Einsatz der Feuerwehr Oberursel

Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Oberursel um 15:47 Uhr zu einem Vegetationsbrand südwestlich der Aral-Tankstelle in Weißkirchen alarmiert. Es brannten ca. 3000 qm Buschwerk, die Rauchentwicklung war weithin sichtbar. Aufgrund des Südwestwinds drohte sich das Feuer auf die nahegelegene Tankstelle auszubreiten.

Durch den raschen Aufbau einer Riegelstellung an der Tankstelle konnte eine Ausbreitung dorthin verhindert werden. Anschließend wurde der Brand mit einem umfangreichen Löschangriff von allen Seiten bekämpft. Dabei wurde eine Gasflasche aufgefunden, die aber glücklicherweise keine Gefahr darstellte. Bereits nach 45 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, gegen 17 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Das Video eines Anwohners zeigt die Flammen, die noch vor Eintreffen der Feuerwehr auf die Tankstelle zuliefen.

Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. In unmittelbarer Nähe geparkte Fahrzeuge konnten rechtzeitig weggefahren werden.

Insgesamt waren 51 Kräfte aus den Feuerwehren Weißkirchen, Stierstadt, Bommersheim und Oberstedten eingesetzt. Bewährt hat sich dabei erneut das Waldbrandtanklöschfahrzeug aus Bommersheim, das sowohl mit den mitgeführten Wasserreserven als auch mit Kleinlöschgeräten für die Vegetationsbrandbekämpfung sehr flexibel eingesetzt werden konnte.

Die Kräfte setzten mehrere Strahlrohe ein um das Feuer zu bekämpfen.

Während der Löscharbeiten war eine Einheit der Polizei Frankfurt, sowie ein Rettungswagen zur Absicherung der Kräfte der Feuerwehr vor Ort. Zur Brandursache liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.

Das betroffene Gelände wird nordwestlich durch die Tankstelle, nördlich durch die Urselbachstraße und westlich durch den Krebsmühlenweg begrenzt. Das Areal wurde früher als Kiesgrube genutzt und ist heute mit dichtem Buschwerk bewachsen. Bereits in früheren Jahrzehnten kam es dort regelmäßig zu Bränden, wie sich Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Weißkirchen erinnern.

Zum Ende des Einsatzes wurde die Fläche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.